Umweltbelastung und ISCO

Die Sanierung verunreinigter Böden und Grundwässer spielt nach wie vor eine wichtige Rolle zur Wiedernutzbarmachung von Altlastenflächen. Die Sanierungsmethoden sind vielfältig und reichen von sanfter Phytoremediation über ISCO-Anwendungen bis hin zur Auskofferung belasteter Böden.

Die Nutzung von ISCO (in-situ chemischer Oxidation) stellt dabei eine kostengünstige und oftmals effiziente Methode dar. Jedoch müssen im Vorfeld solcher Sanierungsmaßnahmen intensive Laborversuche zur Machbarkeit und zur Abschätzung verfahrenstechnischer Parameter durchgeführt werden.

ISCO (in-situ chemische Oxidation)

Wir ermitteln für Sie die optimale Sanierungsmethode für belastete Böden und Grundwässer. Dabei spielen vor allem die vorhandenen Schadstoffe, ihre Konzentration sowie die hydrogeologischen und hydrochemischen Randbedingungen eine Rolle.

In Laborversuchen stellen wir fest, welches Oxidationsmittel in welcher Konzentration am besten geeignet ist. Neben den herkömmlichen Verfahren mittels Permanganat oder Persulfat können wir auch die Anwendung von Ozon oder Fentons-Reagenz untersuchen. Die Effizienz der Einzelmethoden wird dabei am sogenannten SOD (Soil Oxidant Demand) sowie am Abbau der Schadstoffe ermittelt. Dadurch lässt sich die kostengünstigste und effizienteste Methode zur Sanierung herausfinden.

Unserem Labor stehen dazu Ozonierungsanlagen, Perkolationsapparaturen, Simualtionssäulen sowie verlustarme Versuchsanlagen für leichtflüchtige Substanzen zur Verfügung.

Durch die enge Verzahnung von Analytik und Versuchswesen können Sanierungsvoruntersuchungen mit hoher Qualität in kurzen Zeiträumen realisiert werden.