Schwimm- und Badebeckenwasser
Jedes Jahr nutzen Millionen Besucher die öffentlichen Schwimm- und Hallenbäder. Durch mangelhafte Rahmenbedingungen, wie z. B. nicht oder nicht nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik aufbereitetes und desinfiziertes Schwimm- und Badebeckenwasser sind jedoch Gefahren durch badewasserbedingte Infektionen nicht auszuschließen. Auch moderne Badeangebote, z.B. mit erhöhten Wassertemperaturen, Sprudelbecken oder sonstigen Attraktionen, können Risikofaktoren darstellen. Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Badegäste und des Personals eines Schwimmbades nicht zu beeinträchtigen, werden mikrobiologische, chemische und physikalisch-chemische Anforderungen an das Schwimm- und Badebeckenwasser gestellt. Dieses Erfordernis gilt als erfüllt, wenn die Qualitätsanforderungen der DIN 19643 - Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser – eingehalten werden.
Naturbäder in Oberflächengewässern (z. B. Seen, Talsperren, Speicher, Fliessgewässer) fallen nicht unter die Regelungen der DIN 19643. Ihre Wasserqualität regelt die Badegewässer-Richtlinie (76/160/EWG), die die Bundesländer in Rechtsvorschriften umgesetzt haben.
In diesem Zusammenhang führen wir Untersuchungen auf Chlorophyll-a und die Bestimmung von Cyanobakterien (zur Erkennung toxischer Blaualgenmassenentwicklungen) durch. Viele Probleme mit Badegewässern lassen sich auf externe Belastungsfaktoren und ökologische Wechselwirkungen zurückführen. Wir zeigen Ihnen die Ursachen auf und entwickeln passgenaue Sanierungskonzepte.
Die Eurofins Umwelt Ost GmbH unterstützt mit der Beprobung und Untersuchung von Schwimm- und Ba-debeckenwasser sowie von natürlichen Badegewässern die Gesundheitsämter und Bäder-betreiber bei der Sicherstellung von allgemein- und seuchenhygienisch einwandfreiem Badewasser.
